Samstag, 26. Mai 2012

[S'Lecker] Erdbeer-Bananen-Milchshake

Bei dem schönen Wetter und dem damit zusammenhängenden vielfältigen Obstangebot kommt man an sowas gar nicht vorbei.























Einfach 2 Bananen, 4 gute Erdbeeren, Milch nach Bedarf und ein bisschen Raspelschokolade nach und nach in den Mixer geben. Fertig!
Lasst es euch schmecken, ich trink jetzt mein zweites Glas :)

Donnerstag, 22. März 2012

[S'Lecker] Überbackene Reispfanne mit Gemüse

Während ich noch darauf warte, wie der Käse auf meinem Mittagessen schmilzt, zeig ich euch kurz, was es heute bei mir gibt. Im Nachhinein würde ich (vor allem im Winter) die Tomaten weglassen, da sie sehr sauer waren. Hab sie beim Essen gewissermaßen herausgepickt.

Ihr braucht:

Reis (pro Person ca. eine halbe Tasse und doppelt so viel Wasser)















Gemüse (ich nehme eine Zucchini, eine Tomate und eine Paprika)















Pfeffer, Salz, Knoblauch, Chiliflocken, Curry
















Würzigen Käse



Als erstes schneidet ihr das Gemüse so, wie ihr es mögt. Ich mag es eher klein.













Danach gebt ihr die Zucchini und die Paprika in eine Pfanne mit Olivenöl, etwas Knoblauch und Chiliflocken. 













Mit Wasser aufgiesen. Die Tomate würfeln, dabei den inneren Teil aussparen (wenn ihr wie ich keine Kerne mögt) und durch ein Sieb pressen, um die Flüssigkeit zu erhalten.















Tomaten und Flüssigkeit in die Pfanne geben.
Wenn ihr sie nicht überbacken wollt, seid ihr jetzt fertig.
Ansonsten geht es folgendermaßen weiter:
Den Käse reiben.













Alles in eine kleine Auflaufform schichten und ca. 10 Minuten überbacken (Umluft 200°).














Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit!
Bilder vom fertigen Essen folgen!

Sonntag, 17. Juli 2011

Es ist Zeit - ein Projekt der Superlative


Straßenfußball ist nicht immer nur Straßenfußball. Dass Fußball verbindet, wissen wir zwar nicht erst seit der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, aber seitdem dreht sich bei der Garchinger Jugend alles um Fußball. Fußball als Zeichen der Toleranz, Fußball als bildungsübergreifenden Element, Fußball als Ausdruck von Zusammengehörigkeit.
In diesem Jahr 2011 gibt es eine Neuauflage des Projektes Es ist Zeit, das in Zusammenarbeit zwischen der Garchinger Hauptschule und dem Gymnasium stattfindet. Viele weitere Akteure sind beteiligt, doch hauptsächlich stemmen die Jugendlichen, Schüler der 5. und 6. Klassen, die Veranstaltung selbst. In akribischer Vorarbeit wurden in diversen Klasseneinheiten und ganzen Vormittagen im Jugendbürgerhaus Profil das diesjährige Thema „Vielfalt“ besprochen, die Fußballmethode Straßenfußball für Toleranz erlernt und das Festival vorbereitet. Dabei bildeten sich Gruppen, die sich wie im professionellen Veranstaltungsmanagement mit verschiedenen Aspekten einer Projektvorbereitung beschäftigten. Neben der Catering-Gruppe, die für das leibliche Wohl sorgen wird, gibt es also Journalisten, Organisatoren, Spieler, Cheerleader, DJ´s und vieles mehr.
Claudia und Cassandra, die sich für Werbung verantwortlich zeigten, verfassten an einem jener Vormittage im Profil folgenden Artikel:
Am Mittwoch, den 20.07.11 findet am Rathausplatz in Garching um 9.00 Uhr das Straßenfussballfestival für Toleranz „Ke Nako“ statt. Das Fest veranstalten die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule und des Gymnasiums Garching.
Unterstützt werden sie von diversen Sozialarbeitern des Sozialraums Garching-Hochbrück und der Stadt Garching. Das Besondere an diesem Turnier ist, dass die SpielerInnen nach ihren eigenen Regeln spielen und dass es keinen Schiedsrichter sondern Spielbeobachter gibt. Außerdem spielen in jeder Mannschaft gleich viele Mädchen und Jungen mit. Das Spiel dauert mit Besprechung ca. 15 Minuten. Das Rahmenprogramm enthält Essen und Trinken, sowie Musik. Die Veranstalter würden sich freuen, wenn sich auch Garchinger Bürger für das Festival interessierten. Jeder ist herzlich eingeladen.
Claudia Festa, 6c, Werner-Heisenberg-Gymnasium
Cassandra Sebes, 6c, Werner-Heisenberg-Gymnasium
Die SchülerInnen können sich hier einmal in einem anderen Kontext als in der Schule präsentieren, die eine oder andere außerordentliche Charakterstärke kommt ihnen da zu Gute.
Am Nachmittag des 20. Juli finden im Anschluss an das Turnier der Schulklassen weitere Spiele der älteren Fraktionen statt. So werden neben einem Team der Stadt Garching und der Sozialarbeiter weitere Teams mit der besonderen Methode am Rathausplatz gegeneinander antreten.
Fußball ist überall, nicht nur auf Weltmeisterschaften oder in der nahen Allianzarena!

Mittwoch, 15. Juni 2011

Junge Talente - Tobi Wan


Der neueste Teil der Serie Junge Talente, wie immer gilt: 
ein klick aufs Bild zum besseren Lesen!

Sonntag, 22. Mai 2011

Junge Stimmen für ein lebendigeres, weniger trostloses Stadtgeschehen

Auf der diesjährigen Freinacht der SPD im Beethovensaal der Garchinger Musikschule flogen zwar keine rohen Eier und auch keine Klopapier-Fetzen – trotzdem konnte sich dort jeder auf etwas gefasst machen: die scharfe Kritik der schlagkräftigen jungen Rednerinnen Yvonne Gross (18) und Nicole Obermaier (16) an der Stadt Garching ließ so manchem Anwesenden die Kinnlade herunterklappen, löste lebhafte Diskussionen aus und schlussendlich gaben doch einige zu: Es muss sich etwas tun.

Yvonne Gross, Abiturientin am WHG-Garching
Die erste jugendliche Stimme stellte Yvonne Gross dar, die schon seit 2007 das OpenAir  am Garchinger See mitorganisiert. Sie betonte, dass es sich dabei um eine Veranstaltung „von Jugendlichen für Jugendliche“ handelt, die junge Talente fördert. Ohne den kräftigen Einsatz der vielen jungen Helfer, wie auch ohne die Unterstützung der Stadt Garching sowie der teilnehmenden Vereine wäre dieses Festival nicht möglich. Die Zusammenarbeit von Jung und Alt ist also notwendig, damit es uns erhalten bleibt. Beim nächsten Open Air am 02.07.2011 wird diese Tatsache durch den Weltmusikgarten, der sich an alle Altersklassen richtet, in den Vordergrund gerückt.
Nicole Obermaier, Auszubildende
Im Anschluss berichtete sie vom Slacker-Magazin, dem neuen Medienprojekt des Jugendbürgerhauses PROFIL. Es handelt sich dabei um einen Internet-Blog, der von jungen Redakteuren gefüllt wird. Das Slacker-Team verfasst außerdem Artikel für die „Mein Garching“ und kümmert sich um Pressenachrichten.

Yvonnes Kritik richtete sich gegen die fehlende Objektivität der Presse und die wachsende Intoleranz der Garchinger gegenüber Musikveranstaltungen wie dem „Incognito Open Air“ vom 10.04.2011. Aus der Perspektive einer unvoreingenommenen Besucherin schilderte sie, dass diese „einmalige“ Veranstaltung im für Jugendliche eher „trostlosen Stadtgeschehen“ entgegen der Presseveröffentlichungen weder Zwischenfällen hinsichtlich Gewalt oder Drogen zum Opfer fiel, noch die Grenzen für die genehmigte Lautstärke überschritt. 
Nicole Obermaier, Jugendleiterin des PROFILs und Auszubildende, legte ihren Fokus mehr auf die in zu geringer Zahl vorhandenen Aufenthaltsorte für Jugendliche, deren Treffpunkt seit jeher der Maibaum an der U-Bahnhaltestelle ist. Die neue Dirtline am See sei zwar schon ein guter Anfang, nur könne diese die in den letzten Jahren abgerissenen Bolzplätze alleine nicht wieder wett machen. 

Im Namen aller Jugendlichen wünscht sie sich mehr Freizeitangebote, um Langeweile und damit den Hang zum Alkohol und zur Kriminalität zu verringern, sowie mehr öffentliche Plätze, an denen Jugendliche sich treffen und unterhalten können, ohne Anwohner zu stören.
Zu einer warmen Suppe gab es hinterher an den Tischen regen Austausch zu den angesprochenen Themen – u.a. kam zur Sprache, dass nicht nur der durch Jugendliche verursachte Lärm für Aufregung sorgt, sondern auch Lärm von Veranstaltungen wie der Garchinger Bürgerwoche. Sind unsere Einwohner nun tatsächlich intoleranter geworden? Oder die Besucher der Bürgerwoche  lauter?
Sonja Berger
Was haltet Ihr davon? Schreibt uns Eure Meinung unten in die Kommentare.

Junge Talente - Sellout Kid

Im heutigen Teil der Serie: Sellout Kid. Für eine bessere Ansicht auf das Bild klicken.

Sonntag, 1. Mai 2011

Die Jugend vertritt Ihre Anliegen bei der Garchinger Freinacht der SPD

Am gestrigen 30.04.2011 fand die dritte Garchinger Freinacht der SPD statt. Unter dem Motto: "Freie Rede, Freie Meinung, Freier Eintritt", haben unter den sieben Garchinger Rednerinnen und Rednern diesmal auch die Jugendlichen ihre Meinung vertreten und Forderungen gestellt.

Die einzelnen Redner und Ihre Wünsche wollen wir an dieser Stelle kurz vorstellen.

Bernhard Dieterich (Elternbeirat WHG)


Es soll mehr im Interesse und zum Wohle der Bürger und Schüler gehandelt werden anstatt stur auf den Interessen der Partei zu beharren.

Maria Esterlechner
(Nachbarschaftshilfe Garching)


Zusätzliche Unterstützung bei der Betreuung von Senioren ist erforderlich, ebenso wie mehr Einsatz für die Wünsche und Bedürfnisse der Senioren. Ein Mittagstisch soll etabliert werden, der ein gemeinsames Mittagessen inklusive gratis Getränk beinhaltet.

Yvonne Gross
(Abiturientin und Organisatorin des OpenAir am Garchinger See)


Mehr Toleranz, objektivere Reaktionen und mehr finanzielle Unterstützung in Bezug auf das Open Air am Garchinger See sowie vergleichbare Veranstaltungen „von Jugendlichen für Jugendliche“.

Nicole Obermaier
(Auszubildende und Jugendleiterin im Jugendbürgerhaus PROFIL)


Mehr öffentliche Treffpunkte für Jugendliche vom „Maibaumplatz“, mehr Freizeitangebote sowie Förderung des friedlichen Zusammenlebens von Jung & Alt

Markus Hepp
(Evangelischer Hochschulpfarrer der TUM in Garching)


Mehr Herzensbildung (Einfühlungsvermögen) und „Socializing“, d.h. Schlüsselqualifikationen und soziale Kompetenzen fördern, da diese in Folge der Verkürzung der Sekundarstufe sowie durch die Abschaffung des Zivildienstes in den Hintergrund geraten sind

Prof. Dr. Alfons Kemper
(Fakultät für Informatik der Technischen Universität München)


Stopp der Kommerzialisierung, Garching wird zum Nachteil insbesondere der TU-Studenten immer teurer und unattraktiver („Garching ist trostlos, ein Witz“)

Aileen Klarmann
(Balettlehrerin, Balettstudio Klarmann)


Besserer Berufsschutz für ausgebildete Lehrkräfte;
mehr Ästhetik für Garching (Stichwort Elefantenhaufen)

Dies als Überblick des Abends, ein ausführlicher Artikel der sich nochmal speziell um die Jugendlichen kümmern wird erscheint voraussichtlich Mitte Mai auf der Jugendseite in der "Mein Garching".

Samstag, 23. April 2011

Parkour ist die Kunst der effizienten Bewegung

Ein Interview mit jungen Vertretern der neuen Sportart

Die Experten: Salih Yazar, 15 Jahre, Merte Korkmaz, 14 Jahre und Ozan Güneyli, 15 Jahre machen gerne Parkour und viele andere Sportarten. Hier stellen sie ihr Hobby vor und plädieren für aktives Interesse seitens der Garchinger Bürger. Das Interview mit ihnen führte Sonja Berger vom Jugendbürgerhaus Profil Garching. 
Profil: Ihr habt eine gemeinsame Sportart, Parkour. Was ist das für ein Sport?
Ozan: Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde jemand abhauen. Dabei ist das eine effiziente Sportart. Man muss dafür viel trainieren.
Salih: Es ist so ähnlich wie beim Turnen. Man versucht, mit eleganten Bewegungen schnell voran zu kommen. Es gibt keine bestimmten Regeln, man soll nur schnell sein und die Bewegungen sollen gut aussehen.
Ozan: Es ist eine Kunst der effizienten Bewegung.
Profil: Was muss man eurer Meinung nach können, wenn man im Parkour erfolgreich sein will?
Merte: Man braucht sehr viel Disziplin, damit man die vielen Techniken lernen kann.
Salih: Außerdem muss man die körperlichen Voraussetzungen erfüllen. Man muss erst einmal seine Bein- und Bauchmuskeln auf Vordermann bringen, um weit zu springen.
Profil: Wie alt wart ihr, als ihr mit Parkour angefangen habt? 
Merte: Das ist bei mir jetzt bestimmt schon zwei, drei Jahre her.
Salih: Ich habe sogar als kleines Kind schon Parkour gemacht, obwohl ich nicht wusste, wie die Sportart heißt. Ich bin von Dächern herunter gesprungen, von der Garage im Römerhofweg, bin jedes Mal auf hohe Hindernisse geklettert, auf Hindernisse aus dem Alltag eben.
Profil: Was gibt es sonst für Hindernisse?
Salih: Es gibt da ganz unterschiedliche, wie zum Beispiel Wände. Aber auch der „Traceur“, also der, der Parkour betreibt, selbst ist sich ein Hindernis. Wenn er keinen Mut und kein Selbstvertrauen hat, dann schafft er es nicht. Man muss sich auch selbst überwinden.
Merte: Bei dieser Sportart darf man nicht allzu lange überlegen. 
Salih: Und man sollte auch nicht übermütig sein, sonst kann es passieren, dass man sich verletzt.
Profil: Deshalb sagen viele Leute, Parkour ist gefährlich. Was sagt ihr dazu?
Ozan: Wenn man gleich am Anfang einen 3-Meter-Sprung hinlegt, dann verletzt man sich. Wenn man klein anfängt, passiert auch nichts. Je öfter man trainiert, desto besser wird man.
Salih: Man kann es mit Fußball vergleichen. Die Hindernisse sind die Gegner und du bist ein Spieler. Wenn du die Gegner unterschätzt, dann kann etwas passieren. Oder wenn man sich nicht an die Regeln hält. Von einem Dach zum anderen zu springen beherrscht man nicht sofort.
Profil: Wo fängt man da am besten an?
Merte: Man springt zuerst über kleine Hindernisse.
Ozan: Am besten draußen, man klettert zum Beispiel ganz kleine Mauern hoch.
Salih: Es gibt sogar einige wenige kleine Vereine, die Parkour anbieten. In München gibt es einen Platz, die „Rote Stadt“, wo sich früher Sportler getroffen haben – und der hat sich zu einem kleinen Parkourpark hin entwickelt.
Profil: Ihr hattet eine Bitte an die Stadt Garching. Welche war das?
Salih: Wir wünschen uns einen kleinen Parkourpark in Garching. Endlich hätte man einen gescheiten Park für Parkour. In Garching kann man gescheites Parkour bisher nicht machen. 
Merte: Und wenn man es tut, dann beschweren sich die Leute. 
Salih: Ein anderer Vorteil ist, man muss nicht auf Dächer klettern, um weite Sprünge zu machen. 
Ozan: Es würden vielleicht auch viele Jugendliche mitmachen, wenn sie ein paar Mal ausprobieren, wie Parkour ist. Es gibt auch nur wenig Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Viele verbringen den ganzen Tag vor dem Computer. Besser wäre es, wenn es einen solchen Park gäbe.
Salih: Parkour ist eine neu entwickelte Sportart. Die sollte man wenigstens ausprobieren, um herauszufinden, ob sie einem passt.
Profil: Was war euer schönstes Erlebnis beim Parkour?
Merte: Ich finde, das schönste Erlebnis ist, wenn man etwas neues lernt.
Salih: Das schönste Erlebnis ist, wenn man alles hinter sich lässt, nichts mehr denkt und einfach Freiheit fühlt. Man denkt nicht mehr nach, sondern alles passiert plötzlich wie von selbst.

Wenn ihr so einen Park hättet, was sollte er beinhalten?
Salih: Mauern, alle mögliche. Auch für Leute, die Trekking machen, wäre ein kleiner Sandkasten gut, damit sie ihre Saltos üben können.
Merte: Der Park muss ja nicht riesengroß sein.
Salih: Es reicht ein kleiner Park.
Merte: Er kann auch eher in die Höhe gebaut sein, mit Blöcken.
Was meint ihr, wie die Garchinger Einwohner reagieren, wenn ihr den Park bekommt?
Salih: Ich glaube, bis dahin werden sie noch misstrauisch sein, ob das gut passt. Erst später, wenn es mehrere Jugendliche und Erwachsene machen. Alter spielt da übrigens auch gar keine Rolle. 

Wer findet die Idee eines solchen Parks cool? Wer hat eher Bedenken? 
Postet eure Meinung in den Kommentaren

Freitag, 22. April 2011

Junge Talente - The Gloria Scott

Wieder ein neuer Teil der Serie Junge Talente. Diesmal The Gloria Scott. Für eine bessere Ansicht, bitte aufs Bild klicken.

Montag, 11. April 2011

Incognito - Das schnelle Fest


Das Incognito OpenAir welches am 10.04.2011 stattgefunden hat, war für Garching ein Spektakel der ganz besonderen Art. Das Event, welches recht kurzfristig entstanden ist - nur 5 Tage betrug die Planungszeit - war nicht nur auf Grund des schönen Wetters gut besucht. Die jungen Künstler boten dem Publikum ein buntes Programm mit viel elektronischer Musik.



Als Veranstalter fungierten TT-Phone, die mit Alex-Tronique, vor nicht mal einer Woche, die Incognito-Musik-Kollektive, mit dem Ziel, viele DJs und Elektro-Musiker unter ein Dach zu bringen, ins Leben gerufen haben.



Von da an ging es relativ schnell. Die Acts wurden organisiert, eine Anlage wurde angemietet, Getränke und weitere Logistik wurde bestellt, Genehmigungen wurden eingeholt und dann ging es auch schon los.



Das Wochenende war für die jungen Musiker Timmy-J und nTony also ein voller Erfolg. Nicht nur auf die CD-Releaseparty am Samstag, sondern auch auf das Electro-Festival am Sonntag, welches dank Alex-Tronique und den beiden Jungs sehr gut besucht war, können die jungen Veranstalter mit Stolz zurück blicken. "Wir wollen diesen Sommer auf jeden Fall noch eine Veranstaltung der Art durchführen", sagt Timmy-J. "Die Leute waren überwältigt, es sind viel mehr gekommen als erwartet.", findet nTony - eine gute Grundlage für ein weiteres Electro-Event.


Und wer weiß, vielleicht laufen ja in naher Zukunft viel mehr hübsche Mädels mit einem Fan-Shirt, wie auf dem Bild Links, durch die Umgebung. Sicher ist auf jeden Fall, dass die vielen musikbegeisterten Raver ihren spaß hatten und sich auf die nächste Incognito Veranstaltung freuen.

CL

Samstag, 26. März 2011

Das iPad 2 und der Hype

Gestern um 17:00 hat der Verkauf der iPad 2 in 25 weiteren Ländern begonnen. Wir waren in München vor Ort um uns ein Bild von der Situation zu machen. Die Lieferung kam in der früh um kurz nach 07:00 Uhr Ortszeit vor dem Store an.



Um diese Zeit waren auch schon knapp 50 Menschen vor Ort die sich in die Schlange einreihten um auf jeden Fall von Anfang an dabei zu sein.




Nach einiger Zeit wurden dann die Absperrungen aufgestellt um die Schlange zu koordinieren und den Zugang zum nebenliegenden Sport-Schuster freizuhalten.



Als der Laden dann um 15:00 schloss, damit drinnen alles für den Verkauf vorbereitet werden konnte, waren schon knapp 250 Leute anwesend, die bis zur Rosenapotheke anstanden.



Viele Passanten wunderten sich über den großen Ansturm und reagierten teilweise mit Belustigung aber auch mit Kopfschütteln und Unverständnis.
Trotz allem zog es viele Apple begeisterte aus den verschiedensten Winkeln und Ecken der Welt vor den Münchener Apple Store. Es befand sich sogar ein japanischer Industriedesign Student in der Menge der schon fast alle Stores weltweit besucht hatte.

Die Lieferung für den Münchener Store war groß genug um eine Vielzahl von Kunden bedienen zu können, anders als in diversen Media Märkten, in denen unter den Anwesenden gelost werden musste. Alles in allem war es ein interessantes Spektakel, welches Apple, wieder einmal, eine Menge gratis Publicity eingebracht hat, mal ganz abgesehen von dem Umsatz der durch den Verkauf entstanden ist.

—-- Made with iPad 2

Dienstag, 22. Februar 2011

Eine Serie

Wir haben seit kurzem die Serie "Junge Talente" welche auch in der "Mein Garching" veröffentlicht werden. Der erste Teil ist am 16.02.2011 erschienen und jetzt könnt Ihr ihn auch auf der Homepage finden. Viel spaß beim lesen.

Das neue Leben

Der SLACKER ist zurück. Wir haben neue Mitglieder und tolle unterstützung. Wir füllen beispielsweise jetzt monatlich die Jugendseite in der "Mein Garching". Außerdem findet Ihr uns jetzt auch auf Facebook. Desweiteren treffen wir uns jeden dritten Donnerstag im Monat im Jugendbürgerhaus PROFIL in Garching zur Redaktionssitzung. Immer um 18 Uhr.


Wer also Lust hat kommt vorbei und macht mit, wir freuen uns.

Montag, 24. November 2008

Death Race

Es ist sehr traurig wenn man den kompletten Plot schon vom Titel ablesen kann, Fight Club hatte schließlich auch mehr zu bieten als stupides kloppen. Aber in diesem Fall beschreiben zwei Worte den gesamten Film. 
Bei Death Race handelt es sich um ein Remake des 1975 von Roger Corman produzierten Films Frankensteins Todesrennen. Dieser war zwar genauso sinnfrei wie seine Neuauflage, man konnte ihm aber nicht ein gewisse Orginalität und Selbstironie absprechen. 

Ein ehrlicher, hart arbeitender Stahlarbeiter (und damit jederman merkt, dass er eben dieser ist, wird das in den ersten 10 Minuten auch von seinen Kollegen und seiner Ehefrau oft genug erwähnt) wird zu unrecht angeklagt und muss ins Gefängnis. Um seiner neuen Wohnsituation zu entfliehen muss er Autorennen fahren, bei welchen er kräftig Gefangene wegschnetzeln darf. Die Dialoge sind so geistreich wie mein letztes Gespräch mit der Telekom-Servicehotline, und der Film besitzt eine ähnliche Dramaturgie. Am Ende versucht uns der Film auch noch belehren und so greift er genau seine Zielgruppe an, nämlich jene die wegen Blut und Titten ins Kino gehen. Böse, böse Menschen...

Es gibt zwei Arten von Trashfilmen: solche die wissen dass sie nicht gerade einen Oscar gewinnen werden und dies mit einen Augenzwinkern hinnehmen. Und solche die beleidigt sind, dass sie einfach so übergangen wurden. Death Race gehört zu letzteren, genau deswegen kann man eigentlich niemanden diesen Film empfehlen. Wenn man sich schon eine haarstreubende Story mit übertriebener Gewaltdarstellung anschauen will, dann doch bitte Shoot 'em Up.

Donnerstag, 20. November 2008

Generation: failure

Error 404:Ihre Generation konnte leider nicht gefunden werden,
bitte überprüfen Sie den Namen und die Schreibweise


Entschuldigung, haben Sie meine Generation gesehen? Es tut mir Leid, Sie mit so etwas zu belästigen, aber ich komme hier nicht mehr weiter. Die 68er kennt jeder, nicht erst seit ihrer Wiedergeburt pünktlich zum 40. Jubiläum. Alles Gute hier noch einmal nachträglich, ganz famose Menschen, diese Hippies oder zu deutsch Gammler, die damals auf die Straße gingen um die wir-haben-ja-nichts-gewusst-Generation abzulösen. Das Aufbegehren gegen eine allgemein um sich greifende Sozialdemenz, die gleich nach dem ideologischen Wahn und anschließenden Bankrott einer Gesellschaft einsetzte. Diejenigen, die auch heute noch allzu gerne vergessen und verdrängen würden gäbe es sonst immer noch. Wären die 68er nicht gewesen..

Es kann aber auch nicht jeder Zeit ein so revolutionär Geist inne wohnen, Schließlich war inzwischen noch genug Platz für die Null-Bock Generation, die Generation Golf, die Generation X und die tja,...


Damit befinden wir uns wieder bei meinem Dilemma. Was macht eine Generation eigentlich aus? Um der vorherrschenden medialen Meinung zu folgen, ist meine Generation, neben allgemeiner Trink-Sucht und gewaltverherrlichenden Computer-spielen von Arbeitslosigkeit, Schulabbruch und assozialen Tendenzen geprägt. Wird man uns also die Säufer-Generation nennen, die Ammok-Generation oder die Asso-Generation? Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Wie definiert man jetzt eine Generration. Wohl nicht über die aktuellen gesellschaftlichen Tendenzen denen nachgesagt wird in einer bestimmten sozialen Gruppe vorzuherrschen. Vielleicht ist die Allgemeinheit zu betrachten wirklich gerade der Fehler bei der Generationenfindung. Denn ist es wirklich die Masse allein die eine Generation ausmacht, oder sind es die Leistungen, einiger Angehöriger, an die man sich später errinnert und die man mit der Jugendbewegung eines ganzen Jahrzehnts in Verbindung bringt, die eine Generation definiert?


Denn wenn wir jetzt etwas tiefer unter die Oberfläche schauen, kommt da plötzlich viel mehr heraus und es wird immer schwieriger: warum nicht Generation-Integration oder Generation BWL oder Generation-ohne-Rente?

Um wieder zu 68 zurückzukehren, wer bedenkt denn die ganzen nicht68er-68er? Also, die die während auf den Straßen gekämpft und in den Kommunen gefeiert wurde, an Ihrem Schreibtisch oder in der Straßenbahn saßen, in die Schule gingen, gerade schliefen? Ich muss zugeben, dass meine Mama und mein Papa weder von den Wasserwerfern und Schlagstöcken der Polizei, noch von den Tiraden der Springer-Presse zurückgeworfen wurden. Sie waren schlicht und einfach beschäftigt. Denn auch damals wurden Lehrlinge ausgebildet, Buchhalter beschäftigt oder in Cafés getanzt.

Jetzt sind entweder meine Eltern die einzigen beiden Deutschen, die damals gerade nicht konnten, oder irgendwo in dem Generationen-Denken hat sich ein Fehler eingeschlichen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass eine Generation immer erst dann entsteht, wenn Sie schon vorbei oder noch nicht weiß, dass sie ist. Sie definiert sich dann selbst als Generation, wenn der Fokus der Gesellschaft sich auf die Ausschweifungen einer neuen Jugendkultur richtet. Dann fällt den nicht mehr ganz so Jugendlichen auf, dass die Heranwachsenden einen Bruch mit der Gesellschaftlichen Linie vollziehen. Sie sind eben eine eigene Generation. So wird eine soziale Gruppe, sie sich selbst nicht in das Raster der Gesellschaft einordnen möchte, durch andere in eben einem solchen Raster definiert

.

Doch mit dieser Einordnung wandelt sich auch gleichzeitig das Bild der eigenen Vergangenheit. Der Ausdruck des eigenen Aufbegehrens gegen eben diese gesellschaftliche Linie kommt zum Vorschein, und die Verklärung der eigenen Jugend wird perfekt durch die Inanspruchnahme einer Selbst-definition: „In unserer Generation, da war das noch ganz anders“ als „in eurer Generation, da weiß man das ja gar nicht mehr zu schätzen“.

Das macht die Sache aber nur noch komplizierter, denn die eigene Generationendefinition möchte die der restliche Gesellschaft ablösen. Es ist schwer jemanden zu finden der sich selbst und bewusst der wir-haben-ja-nichts-gewusst Generation zuordnet. Viel lieber ist man Teil der Nachkriegsgeneration oder der Wirtschaftswunder-Generation.

Und so wird der allseits so gerühmte, der so wichtige und gleichermaßen gehasste Generationenkonflikt zum fragwürdigen Wortspiel, zum Konflikt in erster Linie mit sich selbst.

Um wieder auf mein Problem zurückzukommen, wie soll ich mich als Individuum einer Generation zuordnen können, die in 15 Jahren eine ganz andere ist?


Die Verklärung einiger weniger zum Synonym vieler, egal ob durch die Gesellschaft oder sich selbst, schafft ein völlig irreales und trotzdem ziemlich genaues Bild, eben dass einer ganzen Generation. Also bleibt mir wohl nichts anderes übrig als zu hoffen, dass die Tendenzen der Menschen die sich in meinem Alter befinden auch die meinen wiederspiegeln und mich in die selbe Schublade schieben zu lassen. Außerdem habe ich in fünzehn Jahren nocheinmal die Chance mich selbst neu zu definieren.

Vielleicht findet bis dahin ja die nächste Generation eine Lösung für mein Problem.

Sonntag, 16. November 2008

Randy Newman - Harps and Angels

Warum sollte man eine CD von Randy Newman kaufen, wer ist eigentlich Randy Newman?
Die meisten kennen ihn wohl vom Titellied der Fernsehserie Monk, dies ist nur eines seiner Werke. In den letzten dreißig Jahren wirkte er bei über 25 Filmproduktionen mit (unter anderem Toy Story und Die Monster AG.) und nahm über 15 CD's auf. Die erste CD seit zehn Jahren, und doch keinen Tag gealtert. Newman schafft es wieder einmal Swing und Ballade auf einer CD zu vereinen. Wieder einmal verstecken sich unter humorvollen Texten ernste Themen und wieder einmal ist Sarkasmus selten so gut musikalisch untermalt worden. 

Ein trauriger Text in Bonbonpapier verpackt ist harps and angels, das erste Lied auf der CD. Das traurigste Lied kommt mit losing you ziemlich früh. ''Das klingt ja wie das Dschungelbuch'' meinte ein Freund von mir als ich ihm das Stück Laugh and be Happy vorspielte. In der Tat denkt man unfreiwillig an Probier es mal mit Gemütlichkeit. A piece of the Pie könnte direkt aus einem Musical stammen. Easy Street der Name ist Programm alles easy die Musik fließt gemächlich vor sich hin, hier und da gibt es ein kleines Schlagloch welches einen einen wachrüttelt. In Korean Parents trifft Raumschiff Enterprise auf asiantische Musik. Swing in Reinkultur gibt es in Only a girl.  Potholes ist eines der Stücke auf der Platte welche weder positiv noch negativ auffallen. Wahre Filmmusik gibt es zum Schluss mit feels like home entlässt uns Randy Newman mit leicht melancholischen Gefühl wieder in die Welt.

FAZIT:
Eine LP für Leute die gerne was im Hintergrund laufen haben. Aber auch Leute die gerne mal genauer hinhören werden auf ihre Kosten kommen, die Texte sind exzellent und stehen gerne mal in starken Gegensatz zur Musik. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Platte.

Freitag, 14. November 2008

Se(h/e)krank im Kino

Mit der Entwicklung neuer Digitaler Chips hat das HD-Format schleichend Einzug gehalten. Spätestens mit Star Wars: Episode 2, wurde im Jahr 2002 der Beweis erbracht, dass die Zukunft in der digitalen Technologie liegt. 
Im Jahr 2008 haben sich diese Kameras stark verändert, sie sind leichter geworden und auch billiger. Der Prosumer- und Consumerbereich freut sich, endlich können auch wieder Lowbudget bzw. Privatfilme ins Kino. 
Professionelle Kameramänner freuen sich ebenfalls, endlich ist das ''frei Hand'' filmen möglich, der so genannte ''Reportagestil'' greift um sich. Er vermittelt den Zuschauer das Gefühl direkt im Geschehen zu sein. Leider mischt sich ein anderes Gefühl bei einigen Zuschauer hinzu, Übelkeit, das ständige Auf und Ab der Kamera verursacht eine Art Seekrankheit.
Entfällt nun der obligatorische Starbucksbesuch vor dem Kino? Studien haben ergeben dass der Genuss von Kaffee Seekrankheit fördert.
Auch auf den, gerne vor den Kino verzerrten Hamburger, wird man wohl verzichten müssen. Das im Hamburger enthaltene Fleisch ist, wie jedes Fleisch, histaminproduzierend. Histamin ist ein biogenes Amin und entsteht durch den bakteriellen Abbau der Aminosäure Histidin, diese findet sich in leicht verderblichen, eiweishaltigen Lebensmitteln. Ein zu hoher Histaminspiegel führt zu Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Vitamin C scheint Histamin im Körper zu binden. 
Für mich ergib sich daraus eine klare Schlussfolgerung nie ohne Zitrusfrüchte ins Kino, leider ist das mitbringen von Lebensmitteln in den meisten Kinos untersagt. Soll ich mich nun mit Übelkeit im Kino plagen, oder mich doch lieber vor meinen FullHD 30'' Plasmafernseher setzten und mit feinsten Heimkino-surround Sound sowie einer Obstschale die aktuelle BluRay Neuerscheinung geniessen?